Gemeindereferent:in

Studie Gemeindereferent:in

Der Gemeindereferent:innen-Beruf gilt im Spektrum der in der katholischen Kirche ausgebildeten Berufe gemeinhin als strukturell eher schwach, ja unsichtbar. Das liegt nicht zuletzt an der formal vergleichsweise weniger „wertigen“ Fachhochschulausbildung der Gemeindereferent:innen. Der Studie, die hier diskutiert wird, liegt eine andere Hypothese zugrunde: Demnach sind es gerade die Gemeindereferent:innen, die aufgrund ihrer vermeintlichen „Schwäche“ bislang zu wenig genutzte Potenziale für dringend notwendige kirchlich-pastorale Transformationen einbringen können. 

Hierzu wurden im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Rektor:innen und Präsident:innen katholischer Fachhochschulen (ARKF) erstmals alle Studierenden in Deutschland mit Berufsziel „Gemeindereferent:in“ und alle in den 27 deutschen Bistümern angestellten Gemeindereferent:innen befragt. In der Projektgruppe haben die Pastoraltheolog:innen Joachim Burkard, Ulrich Feeser-Lichterfeld, Bernd Hillebrand, Hans Hobelsberger, Katharina Karl, Wilhelm Tolksdorf und Clarissa Vilain mitgewirkt. Die gewonnenen Einsichten werden im nun erschienen Sammelband umfassend präsentiert und aus unterschiedlichen theologischen und sozialwissenschaftlichen Perspektiven diskutiert. Die empirische Studie und ihre Ergebnisse dürfen als Beitrag zur Berufs- und Kirchenentwicklung gelten.

Das Buch ist auch als Open Access hier kostenlos abrufbar.

Ulrich Feeser-Lichterfeld / Patrick Heiser / Hans Hobelsberger / Jennifer Jung (Hrsg.): Gemeindereferent:in. Kompetenzen und Potenziale eines unterschätzen Berufs.
280 Seiten
Echter Verlag 2023
ISBN: 978-3-429-05925-5

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